undnajaklar: das hätte ihm gefallen. was glaubt ihr denn? undnajajedenfalls haben wir ihm eine klangzuwidmung im juni gespielt sieben wochen nach seinem tod im april wen interessieren die monate die was zu kommen die und die die blöden witzer while es nicht zu einfachen wäre ist die ungenaow was zu ihm ihn er zu hsalteren far too halstenn guuuhopooooo! ist fruuulililiolooiloil zu fruuuuuuuliibörneren. dasssszu hörern izt one büchele two dufour three siemers whattzapp sturclub mymyolkistuartissey wot?
ooooda vürdie verdummerten: tizwhappen siebeneren wochen later wir ruschen im gedachtnisdspfruuh! lauteren und lauteren und lauteren. gntzleiser leiser kaumtzuhören.
zum tod des herrn voran (hrrrrmpffztr!) die herren siemers, dufour und büchele am sieptem juni tzweitausensreitzehn. mit instrumerntern.
nebenan bei den bewegnungen ist dieses teil mit wichtigwichtigenglischem text und ein paar relativ belanglosen bildern als rar-file downzuloaden: hier allerdings kommt die echte geschichte dazu.
am 11. august 2001 trafen sich im stuttgarter stereo die herren voran, siemers, dufour und büchele kurz bevor sie denn als sturclub in die annalen der geschichte der frei improvisierten musik eingingen. eingingen, nicht wahr. das konzert war ein familientreffen der stuttgarter noname-experimentierer, albrecht/d. war als freund von allen der auch in den zeitungen angekündigte höhepunkt des nachmittags. etwa fünf zahlende und zehn gästelisten-gäste vertrieben sich die zeit mit biertrinken, während D:U:R und die böde und andere im keller rumorten. das war alles sehr schön und laut und hat spass gemacht. die aufnahmen dieses nachmittags wurden nun leider direkt übers mischpult auf einen laptop gemacht; der klang, der im raum halbwegs witzig war, wurde in der trockenen aufnahme jedes charmes beraubt. macht aber nichts, weil die aufnahmen so mies lofi waren, dass sie sogar von der festplatte verschwunden sind. kopien, die vorher auf bespielbare compactdiscs gezogen wurden, haben im laufe der jahre ihre ursprünglichen informationen verloren: entweder ist heute gar nichts mehr drauf, oder es sind unglaublich laute digitale störgeräusche zu hören. die musik ist jedenfalls weg.
der auftritt von albrecht/d. nun immerhin wurde auf mehreren verschiedenen cds dokumentiert, die in diversen stadien des zerfalls noch schnell zurück auf einen halbwegs funktionierenden rechner gespielt wurden: so sind von 24 minuten immerhin noch 16 anhörbar. und die sind klasse: albrecht/d. mit seinem nofun/butbullshit-konzept ungeschützt mitten im raum mitten im publikum: saxophon ohne ahnung, schlagwerk mit ahnung und ein whistleblower zufällig aus dem und vom publikum bestimmt.
wie gesagt: diese 16 minuten sind der rest der ursprünglichen performance, weitestgehend frei von unbeabsichtigten störungen und aus dem geist der eigentlichen herumundnummgehensweisung wieder hergestellt. egal. (ich hätte ja sonst noch es reicht)
'zyklon b zombie' war die b-seite der ersten single von throbbing gristle, 'sex boy' war die b-seite der ersten single der germs. beide stücke wurden im übergang von 1976 zu 1977 konzipiert und aufgenommen; throbbing gristle waren 'kunst', die germs waren 'punk'. beide stücke markieren aufbruch, umbruch und ignorative provokation. hier sind beide stücke gleichzeitig zu hören, impetus und impakt verschmelzen in kathartischer poesie; die fluchtlinie wird zum angriffspakt. (end less kinky: für albrecht/d.)
die (vermutlich) tübinger band toleranzgrenze nagt an den eigenen wurzeln: irgendwann 2012 haben sie auf einem ihrer konzerte mehr oder weniger als zugabe ein stück der (ganz sicher tübinger) meta-punk-band autofick von 1982 gecovert: gar nicht schlecht; und meine ohren behaupten, dass sven gormsen (der andere, der gute sänger von autofick) zumindest einzählt, wenn nicht sogar mitsingt. egal.
in den kommenden zweieinhalb minuten hören wir also eine originalversion von autofick (1982, live irgendwo), die version der toleranzgrenze (wie gesagt: live 2012) und beide versionen gleichzeitig. ob die jungen leute wissen, dass wir das damals bei autofick (also nicht bei autofick, natürlich, das waren wir ja selber und dieses 'bei autofick' dient nur als zeitangabe, ihr wisst schon; sondern bei den damned) auch nur geklaut (und kongenial übersetzt) haben? egal.
autofick waren damals: chris haas am schlagzeug, uli mall am bass, le marquis an der gitarre und siemers und gormsen als frontschweine sozusagen. die toleranzgrenzler sind mir nicht näher bekannt, bei bandcamp und twitter habe ich nichts eineindeutiges gefunden; facebook (falls sie dort sind) verweigere ich bekanntlich. egal.
wir hören also stab your back aka ich stech dich ab: zunächst in der version von autofick, dann in der version von toleranzgrenze, dann beide versionen gleichzeitig: aber das habe ich ja schon gesagt. ich bitte euch alle mitzusingen:
ich stech dich ab
ich stech dich ab
ich stech dich ab
ich stech dich ab
ich mag dich nicht mehr sehen (leiden)
ich kann dich nicht mehr ab
du gehst mir auf die eier
du gehst mir auf den sack
ich kann dich nicht mehr leiden (sehen)
mensch hau doch ab
ich glaub ich kauf mir 'n messer
und dann stech ich dich ab
ich stech dich ab
ich stech dich ab
ich stech dich ab
ich stech dich ab
|>> toleranzgrenze und autofick - ich stech dich ab
neue klänge der stuttgarter wohnzimmeravantgardisten sturclub und alte klänge obscurer kassettentäter aus den frühen 80er-jahren des letzten jahrhunderts. alles copyleft.
dazu eine vagabundierende, nicht-wichtende, a-chronologische auswahl selten gehörter musik.
immer radikal: niemals konsequent. durchhalten ist alles.
copyleft noise for your pleasure: the stuttgart living room avantgarde band sturclub: plus weird early eighties kraut punk. plus stray field recordings and rarely heard music found in these and other times in this and other worlds: eclectic, idiosyncratic and radically inconsistent: very obscure: mostly in german.
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