nachdem eben (am 22. januar 2010) die maschinen machen durften was sie wollen: haben jetzt dann=nämlich die herren siemers und voran behutsam eingegriffen. das kann man so und so sehen (soundso) reusper reusper zwecks dem wort "zwecks" hätte ich häute fast einen der mit mir in der u-bahn reisenden erschlagen oder wenigstens verschlagen oder doch zerschlagen? - na=macht nichts: macht macht nichts das heisst man (=ich) hätte lieber keine macht nichts das glas absetzen ohne dass es überschülpt DAS macht was dichopherinotsim frestorikalimen. (tangerine dream is=n scheiss gegen uns: die je=späteren sowiesoso)
am 22. januar 2010 versammelten sich die zwei herzkerne von sturclub wie immer jeden zweiten freitag im wahnzimmer und liessen die maschinen spielen was immer sie wollten (nach einigen vorausichtigen vorbereicherungen): hier ist davon mal was.
im kalten fiesen tollen winter war ich zum jahreswechsel 1979/1980 mit a in berlin. wir hätten fast nico im einstein gesehen, mussten aber die wohnung von niels heizen und hüten. nunja: beides bedaure ich heute nur wenig, finde aber das mit nico mehr schade. ihrwolltdasgarnichtwissen. ungefähr dann=damals müssen wohl auch die kasseler samler dort in=berlin gewesen sein, um ihre erste single für iron curtain aufzunehmen. früher schrieb man aus gründen der schnelligkeit und bequemlichkeit manche buchstaben, die in einem wort doppelt in folge vorkommen nur als einzelbuchstabe mit einem waagerechten strich über eben diesem. das ging bei flachen buchstaben wie m, n, v, w recht gut (obwohl: bei den letzten beiden eher selten), aber eher nicht bei h, t oder d. doch jedenfalls ist ein waagerechter strich über einem buchstaben im deutschen fast immer ein zeichen für die verdoppelung dieses buchstabens; heutzutage ist dieser hübsche hirnweis nur noch schwer im textverarbeitungsprogramm darstellbar. samler jedenfalls hatten einen solchen strich über dem m und hiessen wohl also sammler, warum auch immer. auf dem cover nebenan in der spurensicherung kann man es sehen. aber egal: die platte ist ein grossartiges ikoneon für den nordwestdeutschen schrammelpsychpunk im 3/9-takt: strikt ohne verahnung und kurz vor den clocks: drogenverdröhnt nur mit bier und kälte: mit der damaligen sowieso vorderhandenen deutschen kälte und der tatsächlichen winterk-k-k-kälte 1979/1980. rschkalt in tschland. doppel-m-samler also waren stefan (bass), patrick (drums), gosto (guitar) and matt (vocals), aufgenommen wurde die single im musiclab in berlin im (ach! ich sehe es jetzt gerade erst: damit ist all=mein wintergeschweifel hinfällig!) im juni 1980 lange nach dem fiesen winter. und so klingt es auch. wir hören jetzt die a-seite; bilder und die b-seite wie gesagt gleich nebenan.
ach, hannover. die besten bands kannten alles von flash in unterlüß (jetzt hot wax in brake); 1979 gab es dort frost, kevin ayers und gong als kostenlose zugaben zur bestellung, und sie hatten obskurste westcoast-platten, stiff und rhino, pork dukes und throbbing gristle. der laden in celle war keine stunde von hannover entfernt und die nordwestdeutschen psychodelyriker hörten und kauften und hörten das zeug. eine anmutung von cipollina, fowley und lou reed durchzog das sendegebiet des nwdr und manch=eine band klang schon vorher wie der brutschrank der 39 clocks. rocks off also haben 1980 in den hannöverschen shelter studios für uptight music eine single aufgenommen, die noch am rock hängt und doch in die zukunft stolpert. im netz und in meiner erinnerung verlieren sich die spuren von stefan heidrich (vocals, guitars), thomas von strohe (bass) und rommé (drums), doch vielleicht kann uns herr brotbeutel bei gelegenheit näheres erzählen. hier=und=häute hören wir ein stück der (wohl?) herren; nebenan in der spurensicherung findet sich auch die andere seite der single, dazu scans vom cover und begleitendes auf englisch. wir hören also angemessenerweise die b-seite. (man kann übrigens trefflich streiten: ob es in der überschrift "make" oder eben "makes" heissen muss)
ACHwasweissdennich wo diese musik herstammt. vermutlich aus dem film das messer von francis durbridge von 1971. dahin lässt jedenfalls einiges folgern. die musik jedenfalls ist von can, man hört es, aus der zweiten klassischen besetzung: also nicht mehr mit malcolm mooney und david johnson und noch nicht mit magic michael: damo suzuki stört und stöbert in einer noch zu erfindenden sprache. hier sind zwanzig minuten vom fernseher auf tonband geprügelt und viel später auf meinem rechner wiedergeboren. wie diesr soundtrack überlebt hat weiss ich nicht: hier sind originalklänge aus dem film und can-fetzen vermutlich in halbwegs chronologischer folge und nur dem fanfanatiker vermittelbar und wohl auch nur von dieserm zu hören: arschgeil!!
neue klänge der stuttgarter wohnzimmeravantgardisten sturclub und alte klänge obscurer kassettentäter aus den frühen 80er-jahren des letzten jahrhunderts. alles copyleft.
dazu eine vagabundierende, nicht-wichtende, a-chronologische auswahl selten gehörter musik.
immer radikal: niemals konsequent. durchhalten ist alles.
copyleft noise for your pleasure: the stuttgart living room avantgarde band sturclub: plus weird early eighties kraut punk. plus stray field recordings and rarely heard music found in these and other times in this and other worlds: eclectic, idiosyncratic and radically inconsistent: very obscure: mostly in german.
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