io++076 - male live in bremen 1979.

13.11.08, 19:37:15 von siemers
die einschlägigen medien (rondo, brot und bier) haben ja bereits das meiste über male gesagt, gezeigt und zu gehör gebracht. mir steht es allerdings auch in diesem wie schon so oft zu, meine geliebten marginalia und paraphernalia zu offenbaren. den einschlägigen und auch den reformierten und ihre hystorie selbst nachbearbeitenden male scheint das konzert vom 30. juni 1979 in der bremer buchte nicht mehr gewärtig zu sein; dieses sei hier also nachgetragen.

die aufnahme beginnt recht unvermittelt, gegen ende war auch mal das band kaputt und der klang schwankt zwischen gehtso und gehteigentlichnichtmehr; zur identifikation der einzelnen stücke ist die kenntnis des werkes der band zumeist hilfreich: die nachgewachsenen werden sich wundern was man so alles lieben kann. tolles konzert.

male waren jürgen engler (gesang/gitarre), stefan schwaab (gitarre/gesang), claus ritter (schlagzeug) und berward malaka (bass). ihre erste langspielplatte von 1979 war eine der ersten unabhängig produzierten und vertriebenen irgendwiepunkplatten in der brd. in ihrer heimatstadt düsseldorf waren sie nicht ganz so verkultet wie im rest der republik; immerhin habe ich die platte dort 1984 noch für fünf mark auf dem flohmarkt gefunden. die platten danach waren alle ganz gut; mir ist allerdings der frühe erinnerungsschrott weiterhin am liebsten.

wir hören also male live in bremen; danke an den schunt:

bilk 80
grosseinsatz
kh3
ampelstadt
vaterland
ein tag düsseldorf
polizei polizei
zensur zensur
risikofaktor 1:x
kontrollabschnitt
kkrrrchh)
planspiel
risikofaktor 1:x

|>> male aus düsseldorf live in bremen 1979

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Alle Kommentare RSS

  1. Claus Ritter sagt:
    was man so alles im zwischennetz findet......... ;-)
    gruss aus düsseldorf,
    claus
  2. Juergen Engler sagt:
    Ich erinnere mich an einen Haufen dumm rumrotzender Poser Punks in Bremen mit Schnauzbaerten und klobig grossen Badges mit der Aufschrift 'Punk'... mit anderen Worten, Punk war durch die Bravo in Deutschland mittlerweile auch bei den Prolls bekannt geworden, die ein Punk Konzert zum Anlass nahmen, mal die Sau rauszulassen... ich hatte nach der Show mit Campi, der damals mit ZK in unserem Vorprogramm spielte, eine lange Diskussion, weil ich diese Poser Idioten satt hatte, die einem die Konzerte vermiesten... er war damals der Meinug, das seien alles unsere Fans und wir muessten die ernst nehmen... er hatte wohl recht, aber ich hatte eben keine Lust, fuer solche Leute zu spielen... die Show war fuer mich dann auch einer der Sargnaegel fuer MALE, auch wenn die Band und Punk mein Herzblut waren, und immer noch sind... dieses asoziale Rumgepoebel wurde damals mit jeder Show schlimmer... bei unserer Show mit den CLASH in Duesseldorf war dann der Gipfel erreicht... danach wollte ich nur noch raus aus der Punk Ecke, die damals von Vorstadt-Asis unterwandert war... die logische Konsequenz war der Schritt in die andere Ecke Underground... und der Rest ist Geschichte ;)
  3. Wolf Lauenroth sagt:
    Nun ich hatte spass in Bremen!...aber was Male in der Phillipshalle angeht hat Jürgen (solch seelenpein?) unbedingt recht! Ich erinnere den armen Benward, der in rotze gebadet war...

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