io++305 - the 39 clocks live in heidelberg 1983: eighty minutes of songs, noise and distortion

30.12.13, 17:22:52 von siemers
the 39 clocks live im schwimmbad musikclub in heidelberg on the 6th of march 1983: almost 80 minutes of songs, noise and feedback intervowen into one long track; some distortion caused by overamplified bass, some caused by the audience, most caused by the ammusicians. a wonderful long concert in acceptable quality for all you psycho beat fanaticks out there.

i found this one in the archives of sugarmegs, a site that i can not praise enough: they are hosting thousands and thousands of live rarities and other obscure stuff waiting to be unearthed: hours on end of the grateful dead, the kinks 1963, patti smith 1974, the ramones 1974, the flamin' groovies, pink floyd, gunter hampel, kastrierte philosophen, marc bolan, dylan, the incredible string band, neil young, sun ra: just name them and you will find them: tons of stuff you never dared to hope to hear and never even dreamed of it might exist.

this particular 39 clocks concert is one of only two (by the time being) they are hosting: but though i published a lot of their concerts before (follow their tag on spurensicherung and follow their tag on kraut mask replica; and don't be afraid: JG gave me full permission to release these sounds) these two concerts were completely unknown to me. for your pleasure: here are some 80 minutes from their 1983 concert in heidelberg, the recording of a 1982 hannover concert will follow pretty soon. as the given tracklist is incoherent in some parts please accept my corrections and please add to my elisions.

so this is what you get:

JG39, CH39, the mad hi-hatter:

01 tuning/banter
02 39 progress of a psychotic
03 three floors down
04 fast cars
05 (final solution??)
06 noise intermezzo
07 silent activity
08 shake the hippy
09 noise intermezzo
10 virtuous girl
11 heat of violence
12 crime appeal
13 ?
14 DNS
15 psychotic louie louie
16 tuning/banter
17 don't split up again

|>> the 39 clocks live in heidelberg 1983

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io++301 - exit out live in frankfurt 1985: boogie für den boogie-liebhaber

24.12.13, 19:22:47 von siemers
exit out of course sind lutz worat (keyboards, bass), jürgen gleue (vocals, guitars) und rüdiger klose the mad hi-hatter on drums. way down deep in this=here=blog you can find them performing live in verden an der aller; but this recording is part of their farankfurtmainperformance: live on the 19th of august 1985: a spontaneous boogie based on lyrics dylan might have thought off. enjoy or die!

|>> exit out - booogie

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io++140 - the 39 clocks live in bremen 1982

20.11.09, 18:45:26 von siemers
ihr lieben. jetzt habe ich doch schon seit bald drei wochen nichts neues mehr über die 39 clocks geschrieben; geschweige denn dass ihr was neues zu hören gekriegt hättet. aber die zeit der dorfmusik ist endlich nicht mehr vorbei: aus den tiefen und untiefen meiner schwarzgelochten archive habe ich wieder mal 45 minuten herausgerettet: die 39 clocks live im bremer römer am zweiten september 1982. (dass hier bei kraut mask replica und nebenan in der spurensicherung zudem noch aufnahmen der clocks aus oldenburg, hannover, würzburg und hamburg aus den jahren 1979 bis 1984 zu finden sind: muss ich ja wohl nicht mehr gross erwähnen [gib rechts im suchfeld "39 clocks" ein und hit enter]. und links zu weiterführenden seiten setze ich heute mal keine: die sind alle dort zu finden)

bremen also, wie gesagt, zweiter september 1982. auf der bühne sind (natürlich) jürgen gleue und christian henjes; dazu (wohl) rüdiger klose am schlagzeug und eventuell noch ein bassist: ging aber oft genug auch ohne. im publikum schunt, philosophen, ohnesorg, blender, luttum und verden. während die band spielt werden die bierpreise diskutiert und mitfahrgelegenheiten verhandelt. die aufnahme ist mit allen brüchen, willfährigkeiten und verschleifungen so im auditorium entstanden und so bis heute überliefert; das aufziehen einer neuen saite wurde schon damals nicht dokumentiert: schade drum; aber so steht es geschrieben und in elektromagneten gemeisselt. das repertoire ist ohne überraschende abweichungen; die obskurantistische titelliste ist meiner faulheit die originalkontrolle betreffend geschuldet: in den kommentaren bitte ich um korrekturen. (kommentieren funktioniert entgegen dem anschein auch ohne anmeldung)

egal. wir hören also:

1 - crime appeal
2 - quiet night expression
3 - virtuous girl
4 - DNS
5 - don't split up again
6 - loose-a-hippie
7 - fear & loathe on 42nd street
8 - 39 progress of a psychotic

|>> the 39 clocks - bremen 1982-09-02-live

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io++082 - exit out mit nochmal achteinhalb minuten live in verden 1984.

05.12.08, 17:08:45 von siemers
also gut: am besten gleich nach diesen demos von cocoon: exit out mit nochmal achteinhalb minuten live in verden etwa 1984. den grossteil des konzertes gab es in io++048 zu hören; dort steht auch alles wichtige geschrieben. hier sind die achteinhalb minuten, die ich auf der rückseite der kassette vergessen hatte.

exit out were the northwestgerman dextrapoloitation to some of the finest seconds the late doors trio never had. laid lounge neuronic beat for paranoiairports, cramped deterrorealization of here and now triordial tension. exit out of course were jürgen gleue singing and playing most guitars and the harp, jörg worat on e-piano, grand piano, organ and bass, and the mad high hatter rüdiger klose on drums. in 1984 they executed a live concert at the independent/autonome verden youth centre: you may find some music and information in io++048; here is the encore i forgot on the b-side of the tape.

|>> exit out - zugabe

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io++081 - cocoon als sie noch verborgener nicht cocoon waren. etwa 1985 um hannover.

30.11.08, 13:25:15 von siemers
und noch mehr 39 clocks und verwandtes, verwundetes und verwunderndes.

zwei demo-aufnahmen von der band aus der dann kurz danach cocoon wurde; zwei stücke, die tief in der spurensicherung versteckt waren und euch nun näher ans herz gehen sollen.

after relapsing one too many splits of the 39 clocks jürgen gleue formed or joined exit out and simultaneously teamed up with matthias arfmann of kastrierte philosophen fame, free jazz legends gunter hampel and thomas keyserling and the unfailing rüdiger klose to perform and record first as "the trip", then later unknown as "the great recordings" permutating into "cocoon", for some abominately reasons ignored despite their two wonderful albums "while the recording engineer sleeps" and the postumous "stretching things".

two tracks of these prae-cocoon bands survived and though they are not all too significantly different to the versions released on the wonderful album "while the recording engineer sleeps" (recorded in 1985, released in 1989), you can find them here: bad copy of second generation of copied tape...

the trip aka the great recordings aka cocoon: gunter hampel (vibraphone, flutes, voices, clarinette, etc), matthias arfmann (guitars, keyboards, voices), rüdiger klose (precisest accurate drums), thomas keyserling (saxohones, flute) and jürgen gleue aka JG39 (bass, guitars and voice).

- teenage dope slaves
- you complain

|>> the cocoon - zwei demos

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io++065 - the 39 clocks live in hamburg 1983. wir warten auf die toten hosen.

12.09.08, 21:46:30 von siemers
von den 39 clocks habe ich euch ja bereits so einiges erzählt: die grundlagen setze ich inzwischen also als bekannt voraus (zur erinnerung: alle offiziellen veröffentlichungen der 39 clocks sind wie bereits mehrfach erwähnt im brotbeutel zu finden. offiziöses und obskure marginalia sind bei information overload und in der abteilung spurensicherung zu finden; in diesem blog sind weitere seltsamkeiten unter den nummern io++004, io++013 und io++023 zu erscrollen. das wars aber noch lange nicht). heute hören wir uns mal ein konzert von ganz von vorne bis ganz bis nach dem schluss an. (die titel in der trackliste weiter unten habe ich übrigens zum teil frei erfunden; ich kann mir diese langen semiotischen ketten einfach nicht merken; noch weniger kann ich mein onomatopoetisches mitgesinge dem tatsächlich gemeinten zuordnen. vielleicht macht sich ja ein kommentator die mühe. nun denn.)

also. die markthalle in hamburg am 25.03.1983. die 39 clocks spielen im vorprogramm der toten hosen, einer damals recht bekannten punk-band aus (vermutlich) düsseldorf. im publikum stehen unironische bondage kids und verlangen immer wieder mal nach der hauptgruppe. die clocks allerdings sind zu laut als dass diese wünsche gehör finden könnten. die ersten bald dreissig minuten sind eine sehr entspannte kathartische lärm-messe: die herren gleue, henjes und klose ignorieren das publikum noch ostentativer und ostinater als gewohnt. und obwohl dann die stücke kürzer und schneller werden bleiben sie den nachgewachsenen punks komplett unverständlich; die meute wartet auf pogo, schunkeln und mitgröhlen. als dann nach crime appeal der tontechniker die lautstärke radikal reduziert werden sogar die sanften clocks kurz böse und vergeigen fast eine geile version von DNS. doch ihre innere ruhe wird laut und bricht sich bahn mit wucht und zerdröhnt wie eine gefrorene explosion alles kommende. (davon hören wir noch einen kleinen rest und dann ist die stunde vorbei.)

wir hören also ungefähr folgendes:

- 39 progress
- three floors down
- (kennichweissabernichtgenau)
- silent activity
- shake the hippie
- virtuous girl
- satin boots
- crime appeal
- (power cut)
- DNS
- psychotic louie louie

|>> the 39 clocks - hamburg markthalle 25.03.1983

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io++048 - exit out live im jugendzentrum in verden an der aller.

30.04.08, 20:49:52 von siemers
1983. ein seltsames land hatten wir damals. zurecht gehasst (bis heute) und dennoch in mikrostrukturen abschäumend geliebt wo keiner eine heimat hatte. heute ist das noch schlimmer. und hass auf die scheisse ist längst kleinscheiss auch in der wahrnehmung der zugeschissenen gewordenen. (uncool übrigens: sich selber auszunehmen. cool übrigens: dich selber davon auszunehmen; aber nicht sagen.) kann auch 1984 oder 1985 gewesen sein. in der provinz kamen die jahreszahlen manchmal erst später an.

exit out. und auch hier bleibt es fragmentarisch und ist bereits seit jahren öffentlich und ihr habt es nur nicht gemerkt und dort hier gibt es mehr...

exit out were the northwestgerman dextrapoloitation to some of the finest seconds the late doors trio never had. laid lounge neuronic beat for paranoiairports, cramped deterrorealization of here and now triordial tension.

exit out of course were jürgen gleue singing and playing most guitars and the harp, jörg worat on e-piano, grand piano, organ and bass, and the mad high hatter rüdiger klose on drums. for enigmatic reasons they only released one album; "peruse prankster" was recorded in 1985 and wasted to a not-existing audience in 1986, precursed by a 1984 7"-vinyl given away mostly for free during their very rare live appearances.

what we listen to and learn about today are the relics of a live concert exit out celebrated probably in the winter of 1984 to 1985 in verden an der aller. the verden psycho beat posse (kastrierte philosophen, wiederkehr der menschheitskatastrophe, liquidipur, pink flamingoes and more) was there and realized a rare and raw documentation of an audience verité recording: snaps, crackles and pops added to soundcheck talkover for the familiar 15 minutes of youth centre hang about fame: the extra benefit bonus encore is amputated unrecoverably. here we go to hate or ignore:


0 - soundchecktalking 3:00
1 - subway sickness 8:00
2 - she relies on books 3:00
3 - (oh boy) this line is engaged 5:00
4 - instrumental 6:30
5 - change bargain rosaries 3:30
6 - mrs. rye 5:00
7 - (?) 8:30
8 - why don´t you smile now (plus power cut) 5:30

|>> exit out live in verden 1984 or 1985

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io++026 - teenage dope slaves

11.01.08, 19:34:39 von siemers
diese version von "teenage dope slaves" ist vermutlich nicht wesentlich verschieden von der offiziell als cocoon und von mir irgendwo auch schon mal als trip-demo veröffentlichten version (versuche mal selber drei siebenminütige auf minimale unterschiede zu untersuchen...), aber egal: kann man irgenjemand frau irgenjemandin dieses stück zu oft hören??!!

diese version von "teenage dope slaves" jedenfalls stammt vom kassettensampler "von mir aus", den emilio winschetti 1984 zusammengestellt hat; die band hiess damals tatsächlich noch "the trip". weiterhin auf dieser kompilation zu hören sind damals schon aktivisten von heute: brotbeutel, chaoscomputerclub, turtle bay und mehr untergründler. tolles zeug; bald 25 jahre gelagert und gut abgehangen: bei gelegenheit werde ich das ding wohl mal komplett vorstellen: für heute ist das zu viel arbeit. hannover jedenfalls war damals das zentrum des universums: inzwischen leben wir auf einer flachen erde mitten in einer kugel und fallen manchmal runter.

diese version von "teenage dope slaves" wird natürlich auch von den üblichen verdächtigen gespielt: matthias arfmann (keyboards), jürgen gleue (guitarre, stimme), gunther (sic!) hampel (vibraphon, flöte), thomas kaiserling (sic!) (saxophon) und rüdiger klose am schlagzeug. enjoy:

|>> the trip - teenage dope slaves

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io++023 - the 39 clocks live in würzburg 1981

03.01.08, 18:00:23 von siemers
alle offiziellen veröffentlichungen der 39 clocks sind wie bereits mehrfach erwähnt im brotbeutel, in der dorfdisco braunsfeld und nach kurzer suche auch inzwischen sonstwo zu finden. diese musiken setze ich als bekannt voraus. auch die biographischen und historischen anmerkungen zum nordwestdeutschen psycho-beat werde ich hier und heute recht knapp halten; grundlegendes und obskure marginalia sind bei information overload und in der abteilung spurensicherung zu finden.

1981 traten die 39 clocks zumeist noch als duo auf; rüdiger klose gehörte zwar bereits zum freundeskreis, offenbarte sich aber nur sporadisch. die heute zu hörende aufnahme entstand in würzburg; jürgen gleue hat mir das band vor 15 jahren kopiert: damals gingen wir kurz mal schwanger mit der idee einer live-cd. cover, geld und zustimmung waren vorhanden und manches schwirrte bereits in taktvollen korrespondenzen: das ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass der tod die zeit besiegt. äh, ja: würzburg, wie gesagt. wir hören jürgen gleue am bass, an der guitarre und wir hören meist seine stimme. wir hören christian henjes an der guitarre, am bass und wir hören ihn selten singen. wir hören eine maschine pluckern, klopfen und sich manchmal wehren. wir hören lange pausen ohne signifikante äusserungen aus dem publikum; wir hören immer weniger publikum, während die instrumente getauscht, neu programmiert und frisch verstimmt werden. wir hören zum schluss die reste des fränkischen publikums das ganze blöde finden. beat against the walls of ignorance.

wir hören:

- DNS
- three floors down
- aspetando godot
- shake the hippie
- 42nd street
- a look into you

|>> the 39 clocks - live in würzburg 1981

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io++013 - exit out zur hystorie der 39 clocks.

14.12.07, 18:23:08 von siemers
irgendwann im letzten jahrtausend, als glitterhouse noch ein fanzine für abgedrehten stooges-krach war und noch nicht ein versandhaus für gediegene wüsten-country-wellness (obschon auch zumeist recht inspirierend im wörtlich übersetzten sinne) war, erschien zur ausgabe nummer sieben des eben genannten magazins die kassette "battle of the bands - a collection of german garage bands" (die postleitzahlen jedenfalls waren noch vierstellig). hier sammelten sich the hipsters, fit + limo, lovecraft, the chocolate factory, die sache, the subtones, broken jug und viele mehr zum wettbewerb um die krone der härtesten und lautesten neo-sixties-combo der welt in deutschland. tolles zeug. etwa 1985.

und mittendrin: fast ein wenig verloren und fremd wie immer: unsere helden: exit out: jürgen gleue singing and playing most guitars and the harp, jörg worat on e-piano, grand piano, organ and bass and the mad high hatter rüdiger klose on drums: exit out: mit einer version von "missis rye", die es sonst so nicht gibt: das behaupte ich jetzt jedenfalls mal: und deswegen stimmt das auch.

die komplette kassette tue ich euch bei gelegenheit an, entweder hier oder in der abteilung spurensicherung. und nein: keine weiterführenden verweise (vulgo: links): für heute nur exit out: es gibt noch viel anderes zu tun...

|>> exit out - missis rye

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